Biostimulatoren: Wie die körpereigene Kollagen-produktion die Haut
verjüngen kann
Sculptra, Radiesse und Profhilo Structura im Vergleich –
und welches Verfahren zu wem passt
Die ästhetische Medizin hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Während früher vor allem die Korrektur einzelner Falten oder der gezielte Volumenaufbau im Vordergrund standen, wünschen sich heute viele Patientinnen und Patienten ein möglichst natürliches Ergebnis: eine straffere, festere und frischere Haut, ohne dass das Gesicht „gemacht“ oder überkorrigiert aussieht.
Genau hier setzen sogenannte Biostimulatoren an.
Biostimulatorische Behandlungen verfolgen einen anderen Ansatz als klassische Filler. Sie sollen nicht ausschließlich verlorenes Volumen ersetzen, sondern die körpereigenen Regenerationsprozesse unterstützen. Je nach eingesetztem Präparat und Behandlungskonzept können dabei unter anderem Kollagenproduktion, Hautfestigkeit, Elastizität, Gewebestruktur und teilweise auch die Qualität des subkutanen Fettgewebes beeinflusst werden.
Zu den bekanntesten Verfahren gehören Sculptra®, Radiesse® und Profhilo® Structura. Obwohl sie häufig gemeinsam unter dem Begriff „Biostimulatoren“ zusammengefasst werden, unterscheiden sie sich deutlich hinsichtlich Wirkstoff, Wirkmechanismus, Einsatzgebiet, unmittelbarem Effekt und Behandlungsziel.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Welcher Biostimulator ist der beste?
Sondern:
Welcher Biostimulator passt zur individuellen Ausgangssituation, zur Anatomie und zum gewünschten Ergebnis des jeweiligen Patienten?
1. Was sind Biostimulatoren? 
Der Begriff Biostimulation beschreibt grundsätzlich die gezielte Anregung biologischer Prozesse im Gewebe.
Bei der Hautalterung nimmt unter anderem die Menge und Qualität von Kollagen und Elastin ab. Gleichzeitig verändern sich die extrazelluläre Matrix, die Hautdicke, die Gewebespannung und – insbesondere im Gesicht – die verschiedenen Fettkompartimente. Dadurch verliert die Haut zunehmend an Festigkeit und Elastizität.
Biostimulatorische Verfahren setzen an unterschiedlichen Stellen dieses komplexen Alterungsprozesses an.
Dabei ist es wichtig, zwischen klassischen Fillern und Biostimulatoren zu unterscheiden.
Ein klassischer Hyaluronsäure-Filler dient primär dazu, Volumen oder Struktur unmittelbar zu ergänzen. Ein Biostimulator verfolgt dagegen – je nach Produkt – stärker das Ziel, die biologische Gewebestruktur zu beeinflussen und körpereigene Regenerationsprozesse anzuregen.
In der Praxis sind die Grenzen allerdings nicht immer strikt. Einige Präparate können sowohl einen unmittelbaren strukturellen Effekt als auch einen verzögerten biostimulatorischen Effekt besitzen.
2. Das Prinzip der Kollagenstimulation 
Kollagen – das strukturelle Gerüst der Haut
Kollagen ist eines der wichtigsten Strukturproteine des menschlichen Körpers. In der Haut trägt es wesentlich zu Festigkeit, Spannkraft und Stabilität bei.
Mit zunehmendem Alter verändert sich der Kollagenstoffwechsel. Die Neubildung nimmt ab, während gleichzeitig Abbauprozesse zunehmen. Das Resultat ist unter anderem eine dünnere, weniger elastische und weniger belastbare Haut.
Eine Behandlung mit einem Kollagenstimulator versucht deshalb, diesen Prozess gezielt zu beeinflussen.
Vereinfacht dargestellt funktioniert das Prinzip folgendermaßen:
Biostimulator → biologischer Reiz → Aktivierung von Fibroblasten → Neubildung bzw. Remodelling von Kollagen → Verbesserung der Gewebestruktur
Der Effekt entsteht damit nicht notwendigerweise sofort.
Vielmehr kann sich die Verbesserung über Wochen und Monate entwickeln.
Das ist ein entscheidender Unterschied zu einem klassischen Volumenfiller.
Warum das Ergebnis natürlicher wirken kann
Bei einem klassischen Filler wird eine bestimmte Menge Material eingebracht, um eine Struktur unmittelbar zu verändern.
Bei einem Biostimulator steht dagegen – abhängig vom Präparat – die schrittweise Veränderung des eigenen Gewebes stärker im Vordergrund.
Dadurch kann das Ergebnis häufig subtiler und natürlicher erscheinen. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass Patienten Geduld benötigen: Das endgültige Ergebnis lässt sich nicht immer direkt nach der Behandlung beurteilen.
Bei Sculptra beispielsweise beschreibt der Hersteller ausdrücklich einen schrittweisen Behandlungseffekt; eine erneute Beurteilung soll frühestens vier Wochen nach der Behandlung erfolgen.
3. Sculptra® – Kollagenstimulation mit Poly-L-Milchsäure 
Der Wirkstoff: PLLA
Sculptra® basiert auf Poly-L-Milchsäure (PLLA). Dabei handelt es sich um einen biokompatiblen und biologisch abbaubaren synthetischen Polymerstoff. Das Produkt enthält Mikropartikel aus Poly-L-Milchsäure.
Das Ziel der Behandlung ist nicht in erster Linie eine sofortige Aufpolsterung, sondern die schrittweise Verbesserung der Gewebestruktur durch Stimulation körpereigener Prozesse.
Sculptra wird seit vielen Jahren in der ästhetischen Medizin eingesetzt. In Europa wurde die Anwendung inzwischen auch auf bestimmte Körperregionen erweitert. Die europäische MDR-Zertifizierung umfasst seit 2025 neben dem Gesicht unter anderem Gesäß, hintere Oberschenkel, Dekolleté und Oberarme.
Wie wirkt Sculptra?
Nach der Injektion werden die PLLA-Partikel nach und nach biologisch abgebaut. Entscheidend für den ästhetischen Effekt ist dabei die Reaktion des Gewebes.
Die Behandlung soll die körpereigene Kollagenbildung anregen und dadurch langfristig zu einer Verbesserung von Festigkeit, Struktur und Volumen beitragen. Galderma beschreibt Sculptra entsprechend als regenerativen Biostimulator, der die Kollagen- und Elastinproduktion unterstützt.
Der Effekt entwickelt sich deshalb nicht wie bei einem klassischen Filler unmittelbar.
Für wen ist Sculptra besonders interessant?
Sculptra kann insbesondere interessant sein für Patienten,
- die eine allgemeine Verbesserung der Haut- und Gewebequalität wünschen,
- bei denen bereits ein gewisser Volumenverlust besteht,
- die einen natürlichen und schrittweisen Effekt bevorzugen,
- die keine starke unmittelbare Veränderung wünschen,
- bei denen eine diffuse Gewebeschwäche oder Hauterschlaffung im Vordergrund steht.
Ein besonderer Vorteil von Sculptra liegt darin, dass nicht nur eine einzelne Falte behandelt werden muss. Das Behandlungskonzept kann vielmehr auf eine umfassendere Verbesserung der Gewebestruktur ausgerichtet werden.
Der Nachteil: Geduld ist erforderlich
Wer sich morgens behandeln lässt und am Abend eine deutlich veränderte Gesichtsform erwartet, ist nicht unbedingt der ideale Sculptra-Patient.
Das Verfahren lebt vom zeitlichen Verlauf.
Die Verbesserung entwickelt sich über Wochen und Monate. Deshalb eignet sich Sculptra besonders für Menschen, die einen progressiven, natürlichen Veränderungsprozess akzeptieren.
4. Radiesse® – Calciumhydroxylapatit für Struktur und Kollagenstimulation 
Der Wirkstoff: Calciumhydroxylapatit
Radiesse® basiert auf Calciumhydroxylapatit (CaHA).
Damit unterscheidet sich Radiesse grundlegend von Sculptra.
Während Sculptra PLLA verwendet, enthält Radiesse Calciumhydroxylapatit-Mikrosphären in einem Gelträger.
Ein wesentlicher Unterschied liegt im Behandlungserlebnis: Radiesse kann neben der biostimulatorischen Wirkung auch einen unmittelbaren strukturellen bzw. volumengebenden Effekt erzeugen.
Dadurch kann es für Patienten interessant sein, bei denen nicht nur eine Verbesserung der Hautqualität, sondern gleichzeitig eine definiertere Kontur oder eine strukturelle Unterstützung gewünscht wird.
Wie wirkt Radiesse?
Radiesse kann auf zwei Ebenen betrachtet werden.
1. Sofortiger struktureller Effekt
Der Gelträger sorgt unmittelbar für eine Veränderung des behandelten Bereichs.
2. Langfristige Biostimulation
Die Calciumhydroxylapatit-Mikrosphären wirken als biostimulatorischer Reiz und können die Neubildung von Kollagen unterstützen.
Dadurch verbindet Radiesse Eigenschaften eines strukturell wirkenden Fillers mit einem längerfristigen biostimulatorischen Ansatz.
Wann kann Radiesse besonders sinnvoll sein?
Radiesse ist interessant, wenn beispielsweise
- eine stärkere Konturierung gewünscht wird,
- die Haut gleichzeitig fester werden soll,
- ein gewisser unmittelbarer Effekt wichtig ist,
- die Behandlung stärker strukturell ausgerichtet werden soll,
- einzelne anatomische Bereiche gezielt unterstützt werden sollen.
Je nach Verdünnung und Injektionstechnik kann der Schwerpunkt unterschiedlich gesetzt werden.
Das macht Radiesse zu einem sehr vielseitigen Werkzeug in der ästhetischen Medizin.
5. Profhilo® Structura – ein anderer Ansatz 
Profhilo Structura nimmt innerhalb dieses Vergleichs eine besondere Position ein.
Denn Structura ist kein klassischer Kollagenstimulator auf Basis von PLLA oder CaHA.
Das Produkt basiert auf einer Kombination aus hoch- und niedermolekularer Hyaluronsäure. Die Herstellung erfolgt mittels der von IBSA entwickelten NAHYCO®-Technologie. Der besondere Ansatz besteht darin, nicht nur die Hautoberfläche zu betrachten, sondern auch die tieferen Gewebestrukturen und insbesondere das subkutane Fettgewebe einzubeziehen.
Warum ist das relevant?
Die Alterung des Gesichts findet nicht ausschließlich in der Haut statt.
Auch das subkutane Fettgewebe verändert sich:
- Volumen kann verloren gehen,
- Fettkompartimente können sich verlagern,
- die Gewebeverankerung verändert sich,
- die darüberliegende Haut verliert ihre Unterstützung.
Dadurch kann ein Gesicht nicht nur faltiger, sondern auch „leer“, müde oder abgesunken erscheinen.
Profhilo Structura wurde speziell für die Gesichtsbehandlung und die Wiederherstellung von Fettgewebe entwickelt.
Für wen könnte Structura interessant sein?
Structura kann besonders interessant sein bei Patienten,
- deren Gesicht durch Volumenverlust älter und müder wirkt,
- bei denen eine Verbesserung des subkutanen Gewebes im Vordergrund steht,
- die eine dezente Regeneration wünschen,
- bei denen Hautqualität und Gewebestruktur gemeinsam betrachtet werden sollen,
- die keinen klassischen volumengebenden Filler wünschen.
Dabei ist wichtig: Structura sollte nicht einfach als „leichtere Version“ von Sculptra oder Radiesse betrachtet werden.
Es handelt sich vielmehr um einen anderen therapeutischen Ansatz.
6. Sculptra, Radiesse und Structura im direkten Vergleich 
| Sculptra | Radiesse | Profhilo Structura | |
|---|---|---|---|
| Hauptbestandteil | PLLA | Calciumhydroxylapatit | Hyaluronsäure |
| Hauptansatz | Kollagenstimulation | Struktur + Kollagenstimulation | Geweberegeneration / Unterstützung des Fettgewebes |
| Soforteffekt | eher gering | deutlich stärker möglich | subtil |
| Ergebnisentwicklung | schrittweise | teilweise sofort + langfristig | schrittweise |
| Schwerpunkt | Haut-/Gewebefestigkeit und Volumen | Kontur, Struktur, Festigkeit | Gewebequalität und subkutanes Gewebe |
| Typischer Patient | diffuse Alterungszeichen | Struktur- und Konturverlust | Volumen-/Gewebeveränderungen |
| Charakter | regenerativ | strukturell + biostimulatorisch | regenerativ/gewebebezogen |
Die drei Verfahren sollten deshalb nicht nach dem Prinzip „gut – besser – am besten“ bewertet werden.
Sie sind unterschiedliche Werkzeuge für unterschiedliche anatomische und ästhetische Problemstellungen.
7. Welches Verfahren passt zu welchem Patienten? 
Die Auswahl sollte immer anhand von drei Fragen erfolgen:
1. Was hat sich verändert?
Geht es hauptsächlich um:
- Hautqualität?
- Elastizitätsverlust?
- diffusen Volumenverlust?
- Konturverlust?
- abgesunkenes Gewebe?
- Veränderungen des subkutanen Fettgewebes?
2. Was möchte der Patient erreichen?
Wünscht der Patient:
- möglichst natürliche, langsame Verbesserung?
- mehr Kontur?
- einen sichtbaren Soforteffekt?
- bessere Hautqualität?
- mehr Festigkeit?
- eine Veränderung ohne klassisches „Filler-Gefühl“?
3. Wie viel Veränderung ist gewünscht?
Ein 45-jähriger Patient mit beginnender Hauterschlaffung benötigt möglicherweise eine völlig andere Strategie als eine 65-jährige Patientin mit ausgeprägtem Volumenverlust.
8. Typische Patientensituationen 
Patient A: „Meine Haut wird dünner und schlaffer, aber ich möchte nicht mehr Volumen.“
Hier kann ein kollagenstimulierender Ansatz wie Sculptra besonders interessant sein.
Das Ziel ist weniger die unmittelbare Modellierung als die schrittweise Verbesserung der Gewebestruktur.
Patient B: „Meine Kieferlinie ist weniger definiert und mein Gewebe wirkt erschlafft.“
Hier kann Radiesse eine interessante Option sein, insbesondere wenn neben der Hautqualität auch eine strukturelle Unterstützung und Konturierung gewünscht ist.
Patient C: „Mein Gesicht wirkt leer und müde.“
Hier sollte nicht automatisch ein klassischer Filler eingesetzt werden.
Zunächst sollte analysiert werden, ob ein Verlust bzw. eine Veränderung des subkutanen Fettgewebes eine wesentliche Rolle spielt.
In einer solchen Situation kann Profhilo Structura als gewebebezogener Ansatz interessant sein.
Patient D: „Ich möchte möglichst natürlich aussehen und nicht, dass man erkennt, dass ich etwas machen lassen habe.“
Hier sind grundsätzlich alle drei Verfahren denkbar – aber mit unterschiedlichen Strategien.
Die entscheidende Frage ist, welche anatomische Ursache der Alterung zugrunde liegt.
„Natürlich“ bedeutet nicht automatisch „wenig Produkt“.
Natürlichkeit entsteht vielmehr durch eine präzise Diagnose, die richtige Indikation und eine zurückhaltende Behandlung.
9. Kann ich die Verfahren kombinieren? 
Ja, grundsätzlich können unterschiedliche regenerative und strukturelle Verfahren in einem individuellen Behandlungskonzept miteinander kombiniert werden.
Dabei sollte jedoch nicht das Prinzip gelten:
„Je mehr Produkte, desto besser das Ergebnis.“
Sinnvoller ist eine sogenannte Layer- bzw. Konzeptstrategie.
Die verschiedenen Ebenen der Gesichtsalterung werden zunächst analysiert:
Haut → Bindegewebe → Fettgewebe → Kontur → Volumen
Erst anschließend wird entschieden, welche Struktur tatsächlich behandelt werden sollte.
So kann beispielsweise bei einem Patienten mit Hauterschlaffung und gleichzeitigem strukturellem Volumenverlust eine Kombination verschiedener Behandlungskonzepte sinnvoller sein als die alleinige Anwendung eines einzelnen Präparates.
Die Kombination sollte allerdings immer individuell geplant werden.
10. Die Grenzen der Biostimulation 
Biostimulatoren sind kein Ersatz für jede andere ästhetische Behandlung.
Bei starkem Hautüberschuss kann beispielsweise eine chirurgische Straffung wesentlich geeigneter sein.
Auch ausgeprägte einzelne Falten, starke Volumendefizite oder bestimmte anatomische Veränderungen benötigen möglicherweise andere Behandlungsmethoden.
Ein häufiger Fehler besteht darin, jedes Alterungsproblem mit demselben Produkt behandeln zu wollen.
Die bessere Strategie lautet:
Diagnose vor Produktwahl.
Erst die Analyse des Gewebes bestimmt die Therapie – nicht umgekehrt.
11. Sicherheit und realistische Erwartungen 
Wie bei jeder medizinischen Injektionsbehandlung können Nebenwirkungen auftreten. Dazu gehören beispielsweise vorübergehende Rötungen, Schwellungen, Druckempfindlichkeit oder Blutergüsse. Je nach Präparat und Injektionstechnik können außerdem spezifische Komplikationen auftreten.
Deshalb sollten Biostimulatoren ausschließlich von entsprechend qualifizierten medizinischen Fachpersonen angewendet werden.
Ebenso wichtig ist die richtige Aufklärung.
Ein Biostimulator kann die Hautqualität und Gewebestruktur verbessern, aber er kann den natürlichen Alterungsprozess nicht stoppen.
Das Ziel sollte daher nicht sein, einen bestimmten Lebensabschnitt „zurückzudrehen“.
Vielmehr geht es darum, Struktur, Qualität und Proportionen des Gewebes möglichst natürlich zu verbessern.
12. Fazit: Nicht der beste Biostimulator – sondern der passende 
Sculptra, Radiesse und Profhilo Structura verfolgen unterschiedliche Konzepte.
Sculptra steht vor allem für eine progressive Kollagenstimulation auf Basis von Poly-L-Milchsäure. Es eignet sich besonders für Patienten, bei denen eine langfristige Verbesserung von Gewebefestigkeit und Volumen mit natürlicher Entwicklung des Ergebnisses gewünscht wird.
Radiesse basiert auf Calciumhydroxylapatit und verbindet einen möglichen unmittelbaren strukturellen Effekt mit biostimulatorischen Eigenschaften. Dadurch kann es besonders interessant sein, wenn Kontur, Festigkeit und Gewebestruktur gleichzeitig adressiert werden sollen.
Profhilo Structura verfolgt einen anderen Ansatz. Durch die Kombination hoch- und niedermolekularer Hyaluronsäure und den Fokus auf das subkutane Gewebe steht weniger die klassische Kollagenstimulation als die Regeneration bzw. Unterstützung tieferer Gewebestrukturen im Mittelpunkt.
Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb:
Nicht jedes alternde Gesicht braucht denselben Biostimulator.
Eine erfolgreiche Behandlung beginnt mit der Analyse der individuellen Anatomie und der Frage, welche Gewebeschicht sich verändert hat und welches Ergebnis der Patient tatsächlich wünscht.
Erst danach sollte die Wahl zwischen Sculptra, Radiesse, Structura oder gegebenenfalls einer Kombination verschiedener Verfahren getroffen werden.
So wird aus einer Produktbehandlung ein individuelles medizinisches Behandlungskonzept.

